'n morgen,
deine zeilen tragen ein gefühl. das können sie und das ist schon schwer genug. aber sie sind recht allgemein gehalten. es scheint eine verarbeitung zu sein, eine ganz reale schmerzliche erinnerung beim anblick eines fotos, wie sie wohl fast jeder kennt.
das gedicht finde ich weder gut noch schlecht, verstehst du.
ich finde es einfach zu allgemein, für dich viellicht durchaus wichtig, um etwas aktuelles zu verarbeiten.
aber ein anderer leser (ích kann nur von mir ausgehen), mag sich vielleicht wiederfinden. aber das problem ist, dass die zeilen fast jeder geschrieben haben könnte und fast jeder sich darin "finden" könnte.
lg
fry
in einem buch heißt es ungefähr: es gibt ein komitee, das über uns wacht. es versucht beständig zu verhindern, dass wir das bekommen, was wir uns wünschen. aber wenn wir aufhören danach zu suchen, dann verlieren sie das interesse daran und genau dann bekommen wir vielleicht das, was wir eigentlich wollen.