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talentlos Thread starter

Dorian Gray

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1

Wednesday, March 10th 2010, 8:09pm

Erinnerungen

Der Blick auf das Bild
bringt eine Träne der Erinnerung,
und die Unwiederbringlichkeit wird wieder
schmerzliche Gewissheit.
Schwer wird es dem inneren Menschen.
die Fassung zu halten,
und der Welt noch eine kleine Freude
abzutrotzen.
Dennoch liegt der Schmerz nicht ewig
auf der gepeinigten Seele,
wenn auch die Erinnerung immer neue
Wunden reißt,
so ist doch da noch ein Trost,
die Hoffnung auf ein Wiedersehen.
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fry

Reisender

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2

Saturday, March 13th 2010, 10:17am

'n morgen,

deine zeilen tragen ein gefühl. das können sie und das ist schon schwer genug. aber sie sind recht allgemein gehalten. es scheint eine verarbeitung zu sein, eine ganz reale schmerzliche erinnerung beim anblick eines fotos, wie sie wohl fast jeder kennt.

das gedicht finde ich weder gut noch schlecht, verstehst du.
ich finde es einfach zu allgemein, für dich viellicht durchaus wichtig, um etwas aktuelles zu verarbeiten.
aber ein anderer leser (ích kann nur von mir ausgehen), mag sich vielleicht wiederfinden. aber das problem ist, dass die zeilen fast jeder geschrieben haben könnte und fast jeder sich darin "finden" könnte.

lg
fry
in einem buch heißt es ungefähr: es gibt ein komitee, das über uns wacht. es versucht beständig zu verhindern, dass wir das bekommen, was wir uns wünschen. aber wenn wir aufhören danach zu suchen, dann verlieren sie das interesse daran und genau dann bekommen wir vielleicht das, was wir eigentlich wollen.
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Dorian Gray

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3

Saturday, March 13th 2010, 10:53am

lieber fry, guten Morgen

Vielen Dank für deinen Kommentar

Du hast Recht, es ist Persönliche Betroffenheit verarbeitet, aber auch bewusst allgemein gehalten.
Irgendwer findet, irgendwann einmal, ein Bild von einer Person, es kann sich auch um ein geliebtes Tier handeln, das Erinnerungen weckt.
Es müssen nicht immer Traurige sein.
In erster Linie war es ein Versuch, mich in der freien statt der gebundenen Form der Dichtung zu versuchen; und hierbei werden mir die Zeilenumbrüche zu einer Herausforderung,
bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie so vom Leser verstanden werden, wie ich sie angedacht hatte!
Allzu oft kann man hier verdächtigt werden zu versuchen Prosa , durch eine besondere Strukturierung, als ein Gedicht zu verkaufen.

freundliche Grüße
talentlos
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